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 Garten
Beerenobst
 

(Text u. Bilder M. Schmidt)

Die Vitaminbar im eigenen Garten


Vielleicht erinnern Sie sich noch an Omas Garten, wo am Rande der Gemüsebeete immer noch etwas Platz für ein paar Beerensträucher war. Dort reiften rote- und weiße Johannisbeeren neben schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren. Am Gewächshaus rankten Brombeeren oder wuchsen Himbeeren. Unsere Omas und Mütter hatten für alle diese leckeren Früchte immer eine Verwendung.
So wurden leckere Marmeladen, Gelees und Fruchtaufstriche zubereitet oder Saft in Flaschen eingekocht.

Nun, auch wenn Ihnen heute für derartige Dinge vielleicht die Zeit fehlt brauchen Sie auf den Genuss nicht gänzlich verzichten.

Meist bleibt von den herrlich leckeren Früchten ohnehin nicht viel übrig, wenn Kinder erst spitz bekommen haben, wie schön es dort ist, im Vorbeigehen, die reifen Früchte zu naschen. Ach, unsere gefiederten Freunde freuen sich übrigens ebenfalls über übriggebliebene reife Beeren.

Die nachfolgende Übersicht soll ein wenig informieren und die Entscheidung erleichtern.


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Apfel
 
 

Apfel (Malus Domestica)

Standort: Apfelbäume benötigen tiefgründige, lockere Böden
Pflanzzeit: Herbst/Frühjahr
Blütezeit: Mai
Der Apfelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse.

Tipp: Kaufen Sie Ihr "Apfelbäumchen"
in einer Baumschule am Ort - die Experten wissen  am besten, welche Sorten in unserer Gegend gut wachsen
.

Wissenswertes über den Apfel
Seine Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. Die Vorläufer unserer heutigen Äpfel entstanden vor ca. 20 Millionen Jahren in den südlichen Gebieten Zentralasiens. Bereits 5000 Jahre vor Christi Geburt brachten syrische Kaufleute die ersten Äpfel vom Schwarzen und Kaspischen Meer nach Mesepotamien und an den Nil.
Archäologen fanden heraus, dass im Pfahlbauerndorf von Unteruhldingen am Bodensee schon zur Jungsteinzeit Äpfel auf der Speisekarte der Menschen standen.
Es handelte sich dabei um die sogenannten Holzäpfel.
Im alten Rom zu Zeiten Catos waren bereits sieben Apfelsorten bekannt. Die Kunst der Veredelung lernten die alten Römer von den Griechen. Römische Legionäre brachten dann neben den Weinreben auch
Edelreiser wohlschmeckender Apfelsorten und die Technik des Veredelns mit nach Germanien, wo schon lange vorher der Apfel höchstes Ansehen genoss. So galt der Apfel in den nordischen Mythen als Symbol der Liebe, Fruchtbarkeit und ewigen Jugend.
Bald schon gewann der Apfel selbst in der hohen Politik an Bedeutung.
Im 12. Jahrhundert erlangte er in Form des Reichsapfels mit dem Kreuz Bedeutung. Er wurde zum Zeichen der christlichen Herrschaft und gehörte fortan zu den Reichsinsignien. Karl der Große erließ eine Verordnung zum Anbau von Apfelbäumen, welche später durch seinen Sohn Ludwig den Frommen mit Hinweisen auf Sorten und Pflanzanleitungen ergänzt wurde. Heute gibt es auf der ganzen Welt schätzungsweise 5000 Apfelsorten.
(Text u. Bilder M. Schmidt)     

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