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NABU Leopoldshöhe (Bild M. Schmidt)
Lobenswerter Leitgedanke und wünschenswertes Ziel – lebendige Gewässer
Das Verständnis ist da, das intensive Bestreben, überall dort,
wo es an Bächen und Flüssen möglich ist, Lebensräume
im und am Wasser zu erhalten und zu schützen, wird allgemein anerkannt
- wenn Fließgewässer in vielen Abschnitten in bedeutender Weise
erheblich verändert werden, um die Durchgängigkeit für Tiere
herzustellen, ist das wichtig für Lebensräume und Lebensgemeinschaften
und findet in den meisten Fällen breite Zustimmung.
Dort, wo Teiche zusammen mit Bächen in den Flussauen eine direkte Biotopverbindung
bilden, sollte jedoch immer auch mit besonderer Sorgfalt auf das bestehende ökologische
Gesamtgefüge Rücksicht genommen werden.
„
Artenschutz“, so Dennis Wolter von der Leopoldshöher NABU-Gruppe, „ ist
in erster Linie Biotopschutz, er hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die
Lebensräume erhalten bleiben“.
Der Umbau der Bäche mit der damit verbundenen Geldausgabe weckt Erwartungen,
die sich womöglich nur erfüllen lassen, wenn das naturräumliche
Umfeld differenziert mit in Betracht gezogen wird. Am Döldisser Teich
in Leopoldshöhe lässt sich dies gut darstellen.
Da bekanntlich viele Pflanzen recht eng an bestimmte Biotope (Lebensstätten)
gebunden sind und da viele Tierarten, Singvögel und Säugetiere,
Amphibien und Libellen, Schmetterlinge und Heuschrecken hohe Gefährdungsgrade
aufweisen ( viele als Spezialisten ), schließt sich eine oberflächliche
Betrachtungsweise aus.
Die Faktoren der Umwelt fügen sich in Weihern und Stauteichen zu einer
sehr günstigen Kombination zusammen: wegen der meist geringe Wassertiefe
gestaltet sich das Lichtangebot recht günstig, eine meist reichliche
Entwicklung von Wasserpflanzen wie etwa
Schilf-und Rohrkolbenröhrichte mit ihren Bewohnern gilt als Deckung
und Nahrungsangebot ebenso wie der Bodenschlamm und die Uferverlandungszonen.
Erhebliche Wassertemperaturschwankungen( im Sommer hoch, im Winter niedrig
), erweisen sich als wachstums-, entwicklungs- und schutzfördernd für
die Arten der Stillgewässer - auch wenn Stauteiche im Winter schneller
als andere Gewässer zufrieren.
Am Döldisser Teich im Windwehetal fühlt sich der Waldwasserläufer
wohl, Pflanzen wie der dort vorkommende Zungen-Hahnenfuß besiedeln
das Röhricht des stehenden und langsam fließenden Gewässers
und lieben gelegentlich überschwemmte, nährstoffreiche Böden.
Hans Dudler vom NABU Leopoldshöhe: „Die meisten Libellenarten
ziehen diese Gewässer mit geringer Strömung vor, Erdkröten,
Grasfröschen sowie auch dem Berg-und Teichmolch bieten Stauteiche als
nährstoffreiche Lebensräume mit ihrem meist guten Insektenangebot
ebenso wie der Großen Schwanenmuschel gute Entwicklungsmöglichkeiten,
die so nur in stehenden Gewässern zu finden sind.“
Schwalben und Mauersegler jagen im Sommer tagsüber, Fledermäuse
des Nachts über dem Wasser nach Insekten und profitieren ausgiebig vom
Lebensraum „Wasseroberfläche“.
Das vielfältige Leben in Bach und Teich zu fördern gehört
zu den vorrangigen Naturschutzzielen, mit unterschiedlichen Lebensraumtypen,
deren Erhalt einer Strukturverarmung und einer Vereinheitlichung der Lebensbedingungen
entgegenwirken muss.
Quelle: Nabu
Naturschutzwürdige, ländliche Idylle - der Döldisser Teich
"Naturschutzbund
Deutschland
- Ortsgruppe
Leopoldshöhe"
Ansprechpartner
des Vereins:
Ewald Thies
Goethestr.
17
33818 Leopoldshöhe
Telefon 05202 / 81781
EMail EwaldThies@NABU-Leo.de
Homepage www.nabu-leo.de
Informationen
zum Verein "Naturschutzbund Deutschland - Ortsgruppe
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Foto: NABU Leopoldshöhe / Thies |
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Treffen der NABU – Gruppe Leopoldshöhe
Die
NABU – Gruppe trifft sich im "Evenhauser
Krug"
jeweils um 20.00 Uhr
am:
Gäste
sind herzlich willkommen!
Die nächsten Termine demnächst hier.
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TuS
Leopoldshöhe
www.tusleo.de


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