

| Vorsicht, Zecken! |
![]() |
| Zecken |

Vorsicht, Zecken!
Alle Jahre wieder, bei Temperaturen
von 7-10° werden Zecken aktiv, speziell
in den Monaten März bis November.
Zecken sind Blut saugende Parasiten,
die zur Klasse der Spinnentiere gehören.
Sie brauchen zum Überleben einen Wirt (Säugetiere aber gerne auch
den Menschen), um zu überleben.
Ein weit verbreiteter Irrglaube
ist, dass Zecken nur in Wäldern verbreitet
sind und dort von den Bäumen fallen. Prinzipiell sind sie überall
dort anzutreffen, wo es grün ist. Sie fallen in der Regel auch nicht
von den Bäumen, sondern klettern auf Gräsern, Büschen und
Sträuchern und werden bei Berührung im Vorbeigehen abgestreift.
Die Anzahl der infizierten Zecken hat in den letzten Jahren stetig zugenommen
und die Gefahrenzone erweitert sich von Jahr zu Jahr.
Besonders gefährdet sind daher vor allem Kinder und aktive Menschen,
die sich oft und gerne in der Natur aufhalten. Tückisch hierbei ist,
dass sie sich oft, zunächst unbemerkt, an gut durchbluteten Hautstellen,
wie z. B. dem Haaransatz niederlassen.
Leider ist ein Zeckenbiss nicht nur unangenehm, sondern birgt auch erhebliche
Gefahren für Mensch und Tier, denn durch den Biss können gefährliche
Krankheiten übertragen werden, die häufigsten und bekanntesten
sind z. B. die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose.
Es ist daher wichtig, eine am Körper entdeckte Zecke, so schnell wie
möglich wieder loszuwerden.
Hierbei gilt, benutzen Sie auf keinen Fall Öl oder ähnliche „Hausmittel“,
da die Zecke in Todesangst infektiöses Sekret über den Speichel
in den menschlichen Blutkreislauf abgeben kann.
Die richtige Entfernung der Zecken mit Zangen oder Pinzetten ist allerdings
für den Laien nicht ganz einfach, da die Gefahr besteht, dass Kopf oder
Beißwerkzeuge zurückbleiben und unter Umständen unangenehme
Entzündungen hervorrufen können.
Zur Zeit wird in den Apotheken ein neues Gerät vorgestellt, das Abhilfe schaffen kann: Hierbei versetzt man der Zecke zunächst mit 1-2 Sprühstößen Vereisungsspray den Kältetod, um sie dann mit einer integrierten Spezialvorrichtung ganz einfach zu entfernen.
Weitere Information hierzu erhalten Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker.
(Text
u. Bilder: : M. Schmidt)
